Der Gemeinderat hat die Schulraumplanung neu gestartet, nachdem sich die Stimmberechtigten im März 2025 gegen den Verpflichtungskredit für die Primarschulanlage Kandermatte ausgesprochen hatten. Die Verpflichtung, den Schulraum in Thierachern langfristig und verantwortungsvoll weiterzuentwickeln, bleibt bestehen. Der Bildungsauftrag zählt zu den bedeutendsten Aufgaben einer Gemeinde. Eine gute Schule mit zeitgemässer Infrastruktur ist eine Investition in die Zukunft unserer Kinder und damit in die Zukunft von Thierachern. Der Erneuerungs- und Erweiterungsbedarf der Schulanlage Kandermatte ist unbestritten – und damit bleibt auch das Ziel unverändert: für die Primarschulanlage Kandermatten eine Lösung zu finden, die den Anforderungen an einen zeitgemässen Schulbetrieb und den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler, der Lehrpersonen und der Bevölkerung für viele Jahre gerecht wird.
Nach der Zustimmung zu einem qualifizierten Verfahren mit einem Wettbewerb und der Ausarbeitung eines Vorprojekts (SIA-Phase 31) lehnten die Stimmberechtigten den Verpflichtungskredit von 785’000 Franken für die weitere Projektierung (SIA-Phase 32) der Sanierung und Erweiterung der Schulanlage Kandermatte ab (495 Nein- zu 385 Ja-Stimmen). In seiner Analyse des Abstimmungsergebnisses kam der Gemeinderat zum Schluss, dass namentlich die Projektkosten und deren Auswirkungen auf den Finanzhaushalt zu den Vorbehalten beigetragen hatten. In der Ablehnung des Kredits sah der Gemeinderat kein Nein zu einer zukunftsfähigen Schule. Der Gemeinderat hatte für das Gesamtprojekt eine Zielvorgabe von 15 Millionen Franken festgelegt. Gemäss damaliger Finanzplanung wäre das Fremdkapital nach der Realisierung auf 19,3 Millionen Franken gestiegen, was bei Teilen der Bevölkerung auf Kritik stiess.
Nein. Die Brügger Architekten AG ist mit der Ausarbeitung einer Projektstudie beauftragt worden. Die Arbeitsgruppe hat bewusst darauf verzichtet, nochmals ein qualifiziertes Verfahren in Form eines Architekturwettbewerbs durchzuführen. Damit sollen einerseits Aufwand und Kosten begrenzt und anderseits die Erkenntnisse aus dem ursprünglichen Wettbewerb weiter genutzt werden. Das Büro aus Thun verfügt über grosse Erfahrung in der Planung von Schulbauten und kennt die Ansätze und Ergebnisse aus dem ersten Projekt. Diese Erkenntnisse bezieht die Brügger Architekten AG in die neue Projektstudie ein. Die Planung orientiert sich an den heutigen und künftigen Bedürfnissen – von den Schülerzahlen über die Tagesschule bis zum Zustand der bestehenden Anlagen. Der künftige Schulraum soll die Anforderungen langfristig erfüllen, ohne unnötige Kosten zu verursachen.
Ergänzend zur Arbeitsgruppe Schulraumplanung hat der Gemeinderat eine Begleitgruppe aus der Bevölkerung eingesetzt. Mit Flugblättern in alle Haushalte waren Bürgerinnen und Bürger gesucht worden mit dem Interesse, bei der Schulraumplanung mitzuwirken. Fast 20 Personen meldeten sich, aus diesem Kreis bildete die Arbeitsgruppe Schulraumplanung ein siebenköpfiges Gremium. Ziel der Auswahl war eine vielfältige und ausgewogene Gruppe. Die Teilnehmenden unterscheiden sich sowohl in ihrem fachlichen Hintergrund wie auch in ihrer Haltung zur Abstimmung im März 2025 – sie waren dafür, dagegen oder neutral. So soll gewährleistet werden, dass die neue Planung von Anfang an in der Bevölkerung breit abgestützt ist. Zudem hat der Gemeinderat die exact Kostenplanung AG als Bauherrenbegleitung engagiert, eine Expertin für Bauökonomie und Kostenplanung mit grosser Erfahrung in Schulhausbauten. Die Unternehmung aus Worb stellt sicher, dass das Projekt stets auf eine wirtschaftliche Umsetzung ausgerichtet bleibt.
Die Schulanlage Kandermatte bildet den Hauptstandort der Primarschule Thierachern Regio. Hier werden aktuell drei Kindergärten und zehn Mehrjahrgangsklassen unterrichtet. Ab der 3. Klasse besuchen auch die Kinder aus der Gemeinde Amsoldingen den Unterricht in der Kandermatte. Das Oberstufenzentrum Thierachern Regio befindet sich auf der Egg. Dort besuchen rund 160 Schülerinnen und Schüler aus Thierachern und den umliegenden Gemeinden Amsoldingen, Stocken-Höfen und Uebeschi die 7. bis 9. Klasse.
In den Jahren 2020 bis 2024 besuchten durchschnittlich 253 Kindergartenkinder, Schülerinnen und Schüler die Anlage Kandermatte – bis ins Jahr 2050 wird mit einem Anstieg von knapp 50 Kindern und Jugendlichen gerechnet. Als Grundlage dienen kantonale Bevölkerungsprognosen, die anhand der aktuellen Zahlen der Gemeinde für Thierachern hochgerechnet worden sind. Gemäss diesen Prognosen steigt die Zahl der Kindergartenkinder bis 2050 von 48 auf 60 und jene der Primarschulkinder von 205 auf 241. Somit ergibt sich für die Schulanlage Kandermatte bis 2050 ein prognostizierter Zuwachs von insgesamt 48 Kindern. Arbeitsgruppe und Begleitgruppe beschlossen deshalb Ende Juni 2026 einvernehmlich, für die weitere Planung die kantonale Prognose mit dem Bevölkerungsentwicklungsszenario «hoch» zugrunde zu legen. Dafür sprechen auch die starke Bautätigkeit in Thierachern und die Attraktivität von Agglomerationsgemeinden für Familien. Für die weitere Ausarbeitung rechnen Arbeits- und Begleitgruppe mit maximal 300 Schülerinnen und Schülern im Jahr 2050 und richten das Raumprogramm darauf aus. Diese Grundlage hat der Gemeinderat am 10. August 2026 genehmigt.
Die Schulanlage Kandermatte stammt aus dem Jahr 1976, die beiden Hochbauten und der zentrale Aussenraum prägen das autofreie Areal. Die Anlage ist seit dem Bau gut unterhalten und mehrfach ergänzt worden. Mittlerweile haben sich die Ansprüche an Schulräumlichkeiten verändert, und nach 50 Jahren entsprechen einzelne Bauteile und Bereiche nicht mehr den heutigen und künftigen Anforderungen. Die Gebäude verfügen über eine robuste Materialisierung im Innenausbau und eine einfach gehaltene Gebäudetechnik. Die Heizung ist neuwertig, die Gebäudehülle weist einen mässigen Wärme- und Hitzeschutz auf. Der Handlungsbedarf ergibt sich sowohl aus dem zusätzlichen Raumbedarf als auch aus dem Zustand der bestehenden Anlage. Bei der weiteren Planung gilt es, eine Balance zwischen Gebäudezustand, Sanierungstiefe und langfristiger Nutzung zu finden. Ziel ist eine massvolle und wirtschaftliche Erneuerung, die die Qualitäten der bestehenden Anlage erhält, die Gebäude langfristig ertüchtigt und gleichzeitig den benötigten Schulraum schafft.
Der heutige Bedarf wird teilweise bereits mit Provisorien abgedeckt. Deshalb fehlt nicht einfach eine bestimmte Anzahl Schulzimmer. Handlungsbedarf besteht vor allem bei dauerhaft geeigneten Räumen für Gruppen- und Halbklassenunterricht, individuelle Förderung und Schulsozialarbeit sowie bei Arbeitsräumen für Lehrpersonen. Zudem ist möglich, dass einzelne bestehende Räume künftig anders genutzt, ergänzt oder neu organisiert werden.
Die Unterrichtsformen haben sich in den vergangenen Jahren stark verändert, auch durch die Anforderungen des Lehrplans 21. Neben dem gemeinsamen Unterricht in der Klasse spielen selbständiges und individuelles Lernen, Gruppenarbeiten und gezielte Förderung eine wichtige Rolle. Damit es möglich ist, dass Schülerinnen und Schüler gleichzeitig an unterschiedlichen Aufgaben arbeiten und Lehrpersonen einzelne Kinder oder kleinere Gruppen gezielt begleiten, braucht es neben den Klassenzimmern zusätzliche Räume. Auch digitale Arbeitsformen stellen neue Anforderungen an die Lernumgebung. Gruppen- und Förderräume schaffen die räumlichen Voraussetzungen für einen zeitgemässen und vielfältigen Unterricht, wie ihn der Lehrplan 21 vorsieht. Eine gute Schulinfrastruktur ist auch mit Blick auf den Lehrkräftemangel bedeutend: Ohne gute räumliche Arbeitsbedingungen wird es immer schwieriger, qualifizierte Lehrpersonen zum Verbleib in der Gemeinde oder zu einem Wechsel zu motivieren.
Wie viele Räume tatsächlich neu gebaut werden müssen, steht noch nicht fest. Auch das künftige Unterrichtsmodell – Modell «Kindergarten» oder «Basisstufe» – ist noch nicht definiert und Gegenstand laufender Abklärungen. In Zusammenarbeit mit der Schulleitung wird das Raumprogramm auf den langfristigen Bedarf ausgerichtet. Ziel ist, nur jene Räume und Flächen vorzusehen, die für einen zeitgemässen Schulbetrieb tatsächlich benötigt werden. Bei der Tagesschule soll die Kapazität gemäss vorliegenden Grundlagen von heute rund 40 auf 70 bis 80 Kinder ausgerichtet werden.
Der Gemeinderat hat die Brügger Architekten AG in einem Einladungsverfahren mit der Erarbeitung eines Projektstudie beauftragt. Die Projektstudie soll aufzeigen, wie sich das Schulareal Kandermatte unter Berücksichtigung des ermittelten Raumbedarfs und des Zustands der bestehenden Gebäude erneuern und entwickeln liesse. Die Projektstudie bildet die Grundlage für die nächsten Entscheide. Weiterführende Planungsaufträge werden zu gegebener Zeit unter Berücksichtigung des öffentlichen Beschaffungsrechts vergeben.
Die Brügger Architekten AG setzt für die Projektstudie bei den Erkenntnissen aus dem Wettbewerb für das frühere Projekt an, überprüft aber wesentliche Grundlagen nochmals kritisch. Der Raum- und Flächenbedarf wird gemeinsam mit der Schulleitung überprüft. Erste Abklärungen und Optimierungen zeigen, dass es im Vergleich zu früheren Berechnungen weniger Unterrichtsfläche braucht. Die Projektstudie soll nur jene Flächen vorsehen, die gemäss Prognosen langfristig tatsächlich benötigt werden. Die Fläche beeinflusst die Projektkosten wesentlich. Gleichzeitig prüft die Brügger Architekten AG, welche Eingriffe in die bestehenden Gebäude sinnvoll sind. Die Sanierung soll massvoll ausfallen, die Gebäude aber so weit ertüchtigen, dass sie langfristig nutzbar bleiben und die heutigen gesetzlichen Anforderungen in jeglicher Hinsicht erfüllt. Eine minimale Sanierung, die bereits nach wenigen Jahren weitere grössere Investitionen auslöst, wäre weder wirtschaftlich noch nachhaltig. Ebenso soll die Projektstudie zeigen, wie sich die Schulanlage zu einem späteren Zeitpunkt oder bei grösserem Flächenbedarf räumlich weiterentwickeln lässt.
Klimaschutz und Energieeffizienz fliessen in die weitere Planung ein. Ziel ist eine zeitgemässe und langfristig tragfähige Lösung, die auch den ökologischen Zielsetzungen der Gemeinde entspricht. Dabei werden unter anderem Wärmeerzeugung, Dämmung, sommerlicher Wärmeschutz, Lüftung und weitere gebäudetechnische Fragen betrachtet. Auch Massnahmen im Aussenraum, beispielsweise Entsiegelungen, werden geprüft. Aus ökologischer Sicht gilt: Bestehende Bausubstanz soll sinnvoll genutzt und nur dort erneuert werden, wo es einen entsprechenden Nutzen bringt. So wird beispielsweise betreffend Dämmung abgewogen, welche Massnahmen angesichts der bestehenden CO₂-neutralen Wärmeerzeugung mit Holzpellets sinnvoll sind und wie viel graue Energie eine Sanierung verursacht. Welche konkreten Massnahmen umgesetzt werden, wird im weiteren Projektverlauf geklärt.
Sowohl die Fassadenbekleidung als auch die Dachabdeckung der älteren Gebäudeteile bestehen aus asbesthaltigen festgebundenen Faserzementplatten. Die Fassadenplatten der Mehrzweckhalle sind nicht asbesthaltig. Solange diese Bauteile unbearbeitet und intakt bleiben, besteht keine Gefährdung. Zu diesem Schluss kommt eine Schadstoffuntersuchung aus dem Jahr 2023. Ein unmittelbarer Sanierungsbedarf an der Fassade besteht nicht. Werden die betroffenen Bauteile im Zuge künftiger Bauarbeiten entfernt oder bearbeitet, hat der Rückbau fachgerecht nach den geltenden Vorschriften zu erfolgen.
Die Anlage Kandermatte muss nicht bloss den Bedürfnissen des Schulbetriebs entsprechen – sie ist ein Ort für alle. Sie wird auch von Vereinen und für verschiedene öffentliche Anlässe genutzt (wie 2026 beispielsweise für die 1.-August-Feier oder die Plausch-Stafette «Quer durch Thierachern»). Diese weiteren Ansprüche fliessen ebenfalls in die Planung ein. Hinzu kommen gesetzliche und technische Vorgaben, insbesondere im Energiebereich, etwa betreffend Wärmeerzeugung, Gebäudedämmung oder Photovoltaik. Somit berücksichtigt die Schulraumplanung sowohl den eigentlichen Schulraumbedarf als auch die Anforderungen an eine zeitgemässe und langfristig zweckmässige öffentliche Infrastruktur.
Als nächsten Schritt erarbeitet die Brügger Architekten AG eine Projektstudie. Es soll aufzeigen, wie und in welchem Umfang sich das Schulareal entwickeln lässt und welche Eingriffstiefe bei den bestehenden Gebäuden sinnvoll ist. Die Ergebnisse werden der Bevölkerung vorgestellt und bilden die Grundlage für die nächsten politischen Entscheide. Ziel ist, der Bevölkerung im Sommer 2027 den erforderlichen Projektierungskredit vorzulegen. Ein konkreter Abstimmungstermin steht noch nicht fest. Stimmt die Bevölkerung dem Kredit zu, kann anschliessend das konkrete Projekt ausgearbeitet werden.
Zum heutigen Zeitpunkt lassen sich die Kosten nicht beziffern. Die Projektstudie soll konkretisieren, wie und in welchem Ausmass das Schulareal erneuert werden soll. Erst auf dieser Grundlage lässt sich eine Kostenschätzung erstellen. Dazu werden insbesondere der Flächenbedarf und die Eingriffstiefe sorgfältig geprüft und optimiert. Ziel bleibt eine qualitativ überzeugende und langfristig tragbare Lösung.
Nach heutigem Stand ist aufgrund der Schulraumplanung keine Steuererhöhung vorgesehen. Schon das frühere Projekt hätte gemäss damaliger Finanzplanung keine Erhöhung des Steuerfusses erfordert. Ziel ist, die Baukosten gegenüber der ersten Vorlage zu reduzieren. Hierfür werden namentlich der Flächenbedarf und die Sanierungstiefe optimiert. Wie sich das neue Projekt konkret auf den Finanzhaushalt der Gemeinde auswirkt, lässt sich beurteilen, sobald Umfang und Kosten des Projekts genauer bekannt sind.
Der Gemeinderat setzt auf ein erfahrenes Planungsteam und ausgewiesene Spezialisten. Als Bauherrenbegleitung hat er die exact Kostenplanung AG aus Worb beigezogen. Die Spezialistin für Bauökonomie und Kostenplanung stellt sicher, dass das Projekt stets auf eine wirtschaftliche Umsetzung ausgerichtet bleibt. Mit den finanziellen Mitteln der Gemeinde ist sorgfältig umzugehen.
Aktuell liegt der Fokus der Schulraumplanung auf der Anlage Kandermatte. Auch am Oberstufenzentrum auf der Egg ist längerfristig mit mehr Raumbedarf zu rechnen. Gemäss aktuellen Szenarien steigt die Zahl der Oberstufenschülerinnen und -schüler bis 2050 von durchschnittlich 151 in den Jahren 2020 bis 2024 auf rund 200. Der zusätzliche Raumbedarf für den Unterricht lässt sich zu gegebener Zeit beispielsweise durch eine Erweiterung des bestehenden Pavillons oder durch die Umnutzung bestehender Räume decken. Welche Massnahmen tatsächlich erforderlich sind, wird zu einem späteren Zeitpunkt geprüft.
Ein zentrales Element der neuen Schulraumplanung ist die siebenköpfige Begleitgruppe. Sie bringt unterschiedliche Sichtweisen aus der Bevölkerung direkt in den Planungsprozess ein. Ihre Mitglieder unterscheiden sich sowohl in ihrem fachlichen Hintergrund als auch in ihrer Haltung zur Abstimmung vom März 2025. Arbeitsgruppe, Begleitgruppe und Fachpersonen diskutieren die einzelnen Planungsschritte, wägen die Argumente gemeinsam ab und streben einvernehmliche Entscheide an. Auch über die Begleitgruppe hinaus soll die Bevölkerung laufend involviert und informiert werden. Die Gemeinde berichtet regelmässig über wichtige Grundlagen und aktuellen Stand, unter anderem mit dieser Website oder öffentlichen Veranstaltungen. Ziel ist ein Projekt, das fachlich überzeugt und in der Bevölkerung breit abgestützt ist.
Die Arbeitsgruppe bilden Michael Aeberhard (Finanzverwalter), Myriam Bühler (Gemeinderatsvizepräsidentin, Ressort Bildung), Patrick Buri (Gemeinderat, Ressort Bau, Planung, Wasser), Thomas Gander (Mitglied Baukommission), Stefanie Stanisz (Leitung Primarschule), Francesca Martinello (Klassenlehrperson), Thomas Tellenbach (Klassenlehrperson) und Tabea Koch (Bildungskommission, nicht stimmberechtigt). Zur Begleitgruppe gehören Simon Achermann, Werner Grossen, Juan Carlos Rey, Mario Rothacher, André Schneeberger, Fred Schneiter und Sandra Wipf.